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Checkpoint Charlie
Der Checkpoint Charlie in Berlin ist einer der bekanntesten Kontrollposten der Hauptstadt. In der Zeit zwischen 1961 und 1990 dient er als Übergangsstelle, unter anderem für Mitarbeiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland und für Funktionäre der Deutschen Demokratischen Republik.
Bereits im Jahr 1945 dient der Checkpoint Charlie als Grenzübergang zwischen dem sowjetischen und dem amerikanischen Sektor. Bis 1990 kommt es an dem Kontrollpunkt immer wieder zu spektakulären Fluchtversuchen aus der Deutschen Demokratischen Republik. Am 22. Juni 1990, noch vor der offiziellen Wiedervereinigung Deutschlands, wird der Checkpoint Charlie abgebaut. Der original Kontrollpunkt ist heute noch im Alliiertenmuseum zu sehen. An der Stelle des ehemaligen Grenzübergangs erinnern das Mauermuseum und der originalgetreue Nachbau einer Kontrollbaracke an den Checkpoint Charlie.
Das Mauermuseum am ehemaligen Checkpoint Charlie zeigt viele Objekte, die von den Bürgern der Deutschen Demokratischen Republik zur Flucht eingesetzt wurden. Ein weiterer Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte von Ost- und Westberlin. Anhand von Dokumenten und Bildern werden Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten der ehemals geteilten Stadt aufgezeigt. Mit seinem einmaligen Fundus gehört das Mauermuseum zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
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