|
|
|
| Deutsches Reich-Weimarer Republik |
|
Deutsches Reich bis zum Ende der Weimarer Republik
Im Jahr 1871 wird Berlin Hauptstadt des Deutschen Reiches. Um 1900 leben rund 1,9 Millionen Menschen in der Stadt. Politisch und wirtschaftlich ist Berlin zu dieser Zeit die wichtigste Stadt im Deutschen Reich.
Während des Ersten Weltkriegs (1914 – 1918) führen Kriegsmüdigkeit und Hungersnöte zu Massenstreiks und Aufständen. Die Novemberrevolution im Jahr 1918 führt zur Absetzung des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. Wenig später werden in Berlin die Freie Deutsche Republik und die freie sozialistische Republik ausgerufen.
Mit der Weimarer Republik beginnt für Berlin eine unruhige Zeit. Zu den bekanntesten Aufständen zählt der Spartakusaufstand im Januar 1919. Die Niederschlagung des Aufstandes beendet die Novemberrevolution. Bereits ein Jahr später putschen Soldaten der Reichswehr und andere militärische Verbände gegen die gerade erst eingesetzte Regierung. Die politischen Wirren der Zwanziger Jahre verhindern jedoch nicht die Entwicklung Berlins zur größten Industriestadt Europas.
Zu dieser Zeit leben hier mehr als 3,8 Millionen Menschen. Berühmte Künstler wie Otto Dix, Lionel Feininger und Bertold Brecht verleihen Berlin in dieser Zeit auch kulturellen Glanz. Die Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929 führt in Berlin zu Massenarbeitslosigkeit und Aufständen. Bei Unruhen während des „Blutmais“ 1929 kommen in der Stadt mehr als 30 Menschen ums Leben. Im Dezember 1932 erreicht die Krise in Berlin mit über 630.000 Arbeitslosen ihren Höhepunkt.
| Das könnte Sie auch interessieren: | | | Geschichte Berlins
Auf dieser Seite können Sie sich ausführlich über die Geschichte Berlins informieren, vom dritten Reich bis zur Teilung Berlins.
{w486}
Ein weiteres Thema ist die DDR bis ... | | | DDR bis Heute
Im Jahr 1961 beginnt die Deutsche Demokratische Republik mit dem Bau einer Mauer. Die Grenze führt mitten durch Berlin und besiegelt die endgültige Teilung Deutschlands.
{w486}
Am ... |
|
|