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East Side Gallery Berlin
Die East Side Gallery ist ein Stück Berliner Mauer, das nach der Öffnung der Mauer im Jahr 1989 von verschiedenen nationalen und internationalen Künstlern bemalt wurde. Als Mahnmal für Frieden und Versöhnung erinnern die Bilder auf dem Mauerstück an die Zeit der deutschen Wiedervereinigung.
Im Jahr 1961 beginnen Angehörige der Volksarmee mit dem Bau der Mauer. Die endgültige Teilung Deutschlands ist damit besiegelt. 28 Jahre später, im November 1989 gehen in der Deutschen Demokratischen Republik hunderttausende Menschen auf die Straße. Sie demonstrieren für Meinungsfreiheit und fordern freie Wahlen. Die „Friedliche Revolution“ führt zur Wiedervereinigung Deutschlands und zum Ende des Kalten Krieges. Bereits im Jahr 1990 beginnen Künstler mit der Gestaltung eines 1,3 Kilometer langen Mauerabschnitts, der sich mitten durch Berlin zieht.
Im Jahr 1991 wird die East Side Gallery unter Denkmalschutz gestellt. Durch Witterung, Autoabgase und mutwillige Zerstörung werden die Kunstwerke immer wieder in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb werden die Malereien regelmäßig gereinigt und ausgebessert. Heute ist die East Side Gallery der längste noch verbliebene Teil der Berliner Mauer.
Insgesamt 118 Künstler aus 21 Ländern haben sich mit ihren Arbeiten auf der Mauer verewigt. Die längste dauerhafte Open-Air-Galerie der Welt bietet ihren Besuchern über 100 Werke zum Thema Wiedervereinigung.
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