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| Grunewald Berlin |
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Grunewald
Der Grunewald ist das größte Waldgebiet im Westen Berlins. Er gehört zu den beliebtesten Naherholungsgebieten der Stadt.
Im Jahr 1542 wird im Grunewald, der zu dieser Zeit noch Teltower Heide oder Spandower Heide genannt wird, ein Jagdschloss errichtet. Bis in das 20. Jahrhundert wird das Waldgebiet als herrschaftliches Jagdrevier genutzt. Mit dem Bahnhof Grunewald entsteht im Jahr 1879 eine wichtige Verkehrsanbindung. Durch sie gelangt die Bevölkerung einfach und schnell in ein fast unberührtes Stück Natur.
Der Grunewald entwickelt sich ab dieser Zeit zu einem beliebten Naherholungsgebiet. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstehen die ersten Siedlungen am Rande des Waldgebietes. Mit zahlreichen Freizeitangeboten und Sehenswürdigkeiten zählt der Grunewald auch heute noch zu den beliebtesten Ausflugszielen von Einheimischen und Touristen.
Auf insgesamt 3000 Hektar Fläche lädt der Grunewald bei Berlin zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Während er im Westen durch den Fluss Havel begrenzt wird, erstreckt sich im Osten des Waldgebietes eine große Seenkette. Die gut ausgebauten Wege entlang der Havel sind besonders für Radtouren geeignet. Das wohl bekannteste Gewässer des Grunewalds ist der Wannsee, Europas größtes Binnensee-Strandbad.
Zu den interessantesten Ausflugszielen im Grunewald zählen unter anderem die Halbinsel Schildhorn und der Grunewaldturm auf dem Karlsberg. Sehenswert ist auch die Insel Lindwerder, die Besucher nur mit einer Fähre erreichen können.
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