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| Jüdisches Museum Berlin |
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Jüdisches Museum Berlin
Das Jüdische Museum Berlin zeigt seinen Besuchern 2000 Jahre deutsch-jüdische Geschichte. Mit seinem umfangreichen Informationsangebot gehört es zu den meistbesuchten Museen Berlins.
Im Jahr 1992 wird der Grundstein für den Neubau des Jüdischen Museums Berlin gelegt. Neun Jahre später, am 9. September 2001, wird die Ausstellung offiziell eröffnet.
Das Jüdische Museum Berlin besteht aus zwei Gebäuden, dem barocken Kollegienhaus und dem Neubau des Architekten Daniel Liebeskind. Die beiden Häuser sind nur unterirdisch miteinander verbunden.
Der Altbau des Kollegienhause stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist damals Sitz des preußischen Kammergerichts. Heute beherbergt es unter anderem wechselnde Sonderausstellungen und das Auditorium des Jüdischen Museums Berlin.
Der Neubau des Museums beeindruckt aufgrund seiner außergewöhnlichen Form. Die zickzackartige Fassade und die ungewöhnlich geformten Fenster verleihen dem Bau von Daniel Liebeskind ein futuristisches Antlitz.
Im Neubau befindet sich die Dauerausstellung des Jüdischen Museum Berlins. In 14 Segmenten gibt die Ausstellung ein umfassendes Bild deutsch-jüdischen Lebens. Zahlreiche Dokumente, Alltagsgegenstände, Kunstobjekte und Fotos informieren sehr anschaulich über die jüdische Kultur in Deutschland.
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