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Siegessäule Berlin
Die Siegessäule ist neben dem Fernsehturm und dem Brandenburger Tor das bekannteste Wahrzeichen Berlins. Sie befindet sich inmitten des Großen Tiergartens, der „Grünen Lunge“ Berlins.
Ursprünglich wird die Säule im 19. Jahrhundert auf dem Königsplatz, dem heutigen Platz der Republik, errichtet. In der Zeit des Nationalsozialismus (1933 – 1945) wird Berlin völlig umgestaltet. Die Siegessäule wird in dieser Zeit an ihren heutigen Standort im Berliner Tiergarten verlegt. Im Zweiten Weltkrieg wird das Denkmal nur leicht beschädigt.
Bis heute erinnert die Siegessäule an die siegreichen Schlachten Preußens gegen Dänemark (1864), Österreich (1866) und Frankreich (1870/71) in den sogenannten Einigungskriegen.
Die fast 67 Meter hohe Siegessäule besteht aus einem Sockel aus rotem Granit und vier Säulentrommeln, die nach oben hin schmaler werden. Drei der vier Trommeln tragen Geschützrohre, stellvertretend für die drei Einigungskriege. Die vierte Trommel wird erst bei der Verlegung des Denkmals, im Jahr 1939, hinzugefügt. Sie ist mit vergoldeten Girlanden behangen. Die Säulentrommeln werden von einer über acht Meter hohen vergoldeten Bronzeskulptur gekrönt. Sie stellt Viktoria, die römische Siegesgöttin, dar. Am Sockel der Siegessäule befinden sich vier Reliefdarstellungen aus Bronze. Sie erinnern an die drei Einigungskriege und den siegreichen Einzug preußischer Truppen in Berlin.
Im Inneren der Siegessäule führt eine Wendeltreppe auf eine über 50 Meter hohe Aussichtsplattform. Von hier bietet sich ein hervorragender Blick auf den Großen Tiergarten und die Silhouette Berlins.
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